Wissenswertes über:
Die wesentlichen Anforderungen für Straßenmarkierungen sind: Tages- und Nachtsichtbarkeit, Griffigkeit, gut erkennbare Farbe, Überrollbarkeit (Markierung kann möglichst bald nach dem Auftragen wieder befahren werden) und Verschleißfestigkeit bzw. Haltbarkeit.
Markierungen können unterschiedliche Farben haben. In Deutschland haben Markierungen für gewöhnlich die Farbe Weiß. In Baustellenbereichen werden gelbe Markierungen angebracht, um zu zeigen, dass die reguläre weiße Markierung ungültig ist. Bei Baustellen muss vor allem die Tag- und Nachtsichtbarkeit der Markierungen gewährleistet sein und die Markierungen müssen sich rückstandslos entfernen lassen. Aufgrund dessen verwendet man bei Baustellen zumeist Markierungsfolien.
In der Straßenmarkierung gibt es unterschiedliche Markierungstypen. Typ-I-Markierungen werden mit Glasperlen und Griffigkeitsmitteln bestreut und sind somit in der Nacht sichtbar. Aufgrund der verminderten Nachtsichtbarkeit bei Nässe entwickelte man die Typ-II-Markierungen. Typ-II-Markierungen ragen um mehrere Millimeter aus dem Wasserfilm auf der Fahrbahn und garantieren hierdurch eine erhöhte Nachtsichtbarkeit auch bei Nässe.
Markierungen bestehen je nach Anwendungsfall aus verschiedenen Materialien. Wird eine Straße nur selten befahren benutzt man einfache Markierungen aus Kunststofffarben. Heißspritz- und Heißplastikmaterialien erhöhen hingegen die Dauerhaftigkeit der Markierung. Pflasterflächen markiert an am Besten mit Markierungsknöpfen aus Metall. Oftmals sind diese Knöpfe zusätzlich mit Reflektoren besetzt oder mit Eigenbeleuchtung ausgestattet.
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